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lächelte dem Reiter ſo freundlich zu, daß dieſer in Wuth gerieth, die Hand des hageren Mannes faßte und ſie wie in einem Schraubſtock preßte.„Was haben Sie denn nur, Sie närriſcher Mann?“ rief der Hagere, der lieber vor Schmerz geſchrieen hätte.
„Ich habe leider nichts und möchte ein Pferd haben; höret Ihr, Mann, ein Pferd, aber auf der Stelle, oder ich rüttle Euch die Seele aus dem Leibe.“ Dabei machte der Fremde Miene, ſeine Drohung ſogleich in Ausführung zu bringen.„So laßt mich nur einmal los,“ entgegnete der zitternde Bürger,„denn wenn Ihr mich noch ſo heftig rüttelt, wird Euch das noch immer kein Pferd zur Stelle ſchaffen.“
In demſelben Augenblicke ritt ein barfüſſiger Burſche ein Pferd durch die Gaſſe, das augenſcheinlich ein Zugthier war, aber dick wie ein gemäſtetes Schwein, hatte es auch in Rückſicht auf die Mähne Aehnlichkeit mit dem Rüſſelthier, indem die Mähnenhaare des ſchmutzig⸗grauen Thieres den Borſten gliechen, welche vom Rückgrat des Schweines abſtehen, nur daß ſie zahlreicher und länger waren.
„Da, da iſt ein Pferd!“ rief Widtmann in ſeiner Herzensangſt.
„Was fällt Euch ein, der Herr wird dieſe Mähre beſteigen!“ entgegnete der Kupferſchmied.


