Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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zeigte es ſich, daß er ſehr blaß ausſah, den einen Fuß nur mühſam bewegen und ſich ſelbſt kaum aufrecht erhalten konnte. Der kleine, dicke Mann ſtützte ihn zur Rechten, der lange, hagere zur Linken; endlich warf der Kupfer⸗ ſchmied die ſehr triftige Frage auf:Was thun? Dieſe Frage weckte aber den Reiter zugleich aus ſeiner Erſtarrung; er rief, indem er heftig geſtieulirte:Um Gottes Willen ein Pferd! und als die beiden Männer einen Augenblick unſchlüſſig zögerten, ſchrie er:aber ſogleich, ohne Verzug, ohne den geringſten Zeitverluſt. Hummel erlaubte ſich die Bemerkung, daß es viel⸗ leicht beſſer wäre, zuvor einen Schluck Wein zu ſich zu nehmen.. Dieſer wohlgemeinte Vorſchlag verſetzte den eil⸗ fertigen Mann in Wuth, er ſchlug mit ſeiner Reit⸗ peitſche auf ſeine hohen Reiterſtiefel, und ſchwor bei allen Heiligen des katholiſchen Kalenders, daß er ohne Aufenthalt fort müſſe, ja er machte ſeine wackeren Ret⸗ ter mit ihren Köpfen verantwortlich, ihm nicht an der Fortſetzung ſeiner Reiſe hinderlich zu ſein. Das ſchien aber unſerem braven Kupferſchmied zu viel, er ſagte daher mit erhöhter Stimme:Es fällt uns nicht im Schlafe ein Euch aufzuhalten, und hiemit Gott befohlen. Widtmann, der ganz gleicher Meinung zu ſein ſchien, wiederholte dasGott befohlen, und