Teil eines Werkes 
1. Th. (1862)
Entstehung
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5

Ihr meint, daß es ein Courier ſei?

Ich dächte doch; Teufel, Teufel! er kann nicht unter dem Pferd hervor.

Hilft ihm denn Niemand?

Ei, die Kerle ſind in ihr Hämmern und Schla⸗ gen zu ſehr vertieft.

.Das iſt ſehr ſchlimm. Widtmann kniff dabei die Lippen zuſammen und ſchüttelte den Kopf.

Ich glaube es läßt ſich gut machen, gehen wir.

Aber ich bin im Schlafrock!.

Das Pferd wird nicht ſchauen.

Aber der Mann, der Courier?

Dem wird es gleichgiltig ſein, ob der, der ihn aus der Patſche zieht, einen Schlafrock an hat oder eine Sammtrobe.

In demſelben Augenblicke verſchwanden die beiden alten Männer vom Fenſter; wir können ſie dreißig bis vierzig Schritte abwärts der Straße damit beſchäftigt ſehen, den Reiter, welcher unter dem Leib des Pferdes lag, hervorzuarbeiten. Das Pferd rührte ſich nicht, aus den Nüſtern tropfte Schaum mit Blut vermiſcht, das arme Thier war todt. Der Ritt hätte jedes Pferd der Welt getödtet; der Reiter hatte ſechs deutſche Mei⸗ len, ohne anzuhalten, in raſendem Galopp zurückgelegt. Als der Mann unter dem Pferd hervorgezogen war,