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„Daß Ihr es nicht könnt, kommt wohl daher, weil Ihr nicht verheiratet ſeid.“
„Ihr wollt damit doch nicht ſagen?“
„Ich will damit gar nichts ſagen, als, daß ich im Junggeſellenſtande nie vom Teufel träumte; es war dies das erſtemal der Fall, als ich meine Katharina, Brigitte zum Altare führte.“
„Was Ihr da redet iſt ja ſchauderhaft!“
„Ich finde nichts Schauderhaftes daran.“
„Euere Frau mit dem Teufel in Verbindung zu bringen!“
„Ihr mißverſteht mich ganz und gar.“
Der lange, hagere, knochige Mann, den wir Meiſter Tobias nennen und der mit dem vollen Namen Tobias Widtmann hieß, machte ſich eben fertig, ſeine Anſicht nach allen Seiten hin zu beleuchten, als ein Reiter in raſchem Trabe durch die Straße hin galoppirte; der Reiter war über und über mit Staub bedeckt. Die Augen der beiden Nachbarn folgten dem Manne.
Plötzlich rief Caſpar Hummel, der an das nach der Plattnergaſſe zu ſehende Fenſter getreten war:„Er liegt.“
„Wer? was?“ frug der Nachbar, der nicht ſo gut ſehen konnte.
„Nun, der Courier.“


