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ſei, und daß der Hut, den er in den Händen hielt, dem Fremden gehöre. Die beiden Nachbarn willigten, wiewohl un⸗
gerne ein und erſchöpften ſich nun in Muthmaſſungen
über den Eigenthümer des Hutes, der ſich, nach⸗ dem er vom Staub gereinigt worden, als eine ganz zierliche Kopfbedeckung, wie ſie damals von den Vor⸗ nehmeren getragen wurde, herausſtellte. Im Innern der Kopfbedeckung war ein aus Eiſenſpangen beſtehen⸗ des Kreuz, um Hieb oder Stich vom Kopf ſelbſt ab⸗ zuhalten.
„Ich möchte meinen Sonntagbraten darum geben,“ meinte der Magere,„wenn ich erfahren könnte, wer der ſeltſame Reiter ſei.“ Und ich eine ſolche Vogel⸗ ſcheuche von einem Pferd, wenn ich ſeinen Namen wüßte,“ verſetzte der kleine Dicke.„Und ich“ fügte der Burſche mit weinerlicher Stimme hinzu:„Ich werde gar nichts geben, aber ſicher etwas bekommen auch ohne, daß ich erfahre wer der Roßdieb war.“ Dieſe Worte verband der Pferdejunge mit einer ſo deutlichen Mimik, daß man ohne Scharfſinn errathen konnte, was der arme Teufel zu bekommen fürchtete.
Hummel ſuchte nun den Jungen mit ſo lauter Stimme zu tröſten, daß ſich alsbald ein Kreis von Zuhörern um die kleine Gruppe bildete, es ſchien dem


