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„Ich ſuche die Baronin Maria von Wallberg.“
„Meine Schweſter?“
„Deine Schweſter?“ rief vor Erſtaunen faſt zu Stein geworden, Pierre aus,„Deine Schweſter!“
„Ja, ſo iſt es, ich habe mich einſt in der lieben, ach ſo lieben Pfarrei Deines Vaters, die mir unver⸗ geßlich bleiben wird, als der reiſende Maler Henri ein⸗ geführt; ich wollte nur mir ſelbſt, nicht Rang und Stand verdanken, wenn ich Jemandes Liebe erlangen würde; es iſt mir gelungen, und nun ſegne ich den Zufall, der Dich mir entgegenführt, ich habe mich lange nach Dir geſehnt,; nun bleibſt Du bei uns und das Leben, von dem ich ſo oft geträumt habe, ſoll nun beginnen. Unſer Stammſitz liegt in einem der reizendſten Thäler Tyrols, und wetteifernd mit der Natur hat die Kunſt Alles gethan, um das Auge und das Herz zu erfreuen. Doch, mein Freund, was iſt Dir, mit gefalteten Händen ſtehſt Du vor mir, den Blick zu Boden geſchlagen, und ſcheinſt mich nicht zu hören.“
Pierre erzählte nun ſeinem Freunde, was uns die vorliegenden Blätter bereits berichtet haben.
„Ich muß zu ihr, fußfällig will ich ſie um Ver⸗ zeihung bitten für die Schmach und das große Unrecht, das ich an ihr begangen habe, aber, ſo ſonderbar es klingt, Gott weiß es, nur die Liebe trieb mich dazu.“
Pierre ſchlug den Blick wieder an die Erde, be⸗


