Teil eines Werkes 
4. Th. (1864)
Entstehung
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eine ſolche Klausnerhütte ein heiliger Ort iſt, daß man vor dem Eintritt ſich ſammeln muß.

Ich bin kein Weltkind, wie Sie, meine theure Lady, wiſſen, bemerkte die Baronin mit einem leiſen Anflug von Ironie.

An der Pforte angelangt, rief die Lady plötzlich aus:

Daß man doch auf Erden nie feſt hoffen darf, ein Glück, welches man erſt ſo lange entbehrt hat, recht zu genießen. Muß denn die Welt ſtets unſerem Willen entgegenſtreben und alle erdenklichen Geſtalten annehmen, um ihre unwillkommene Geſellſchaft uns aufzudrängen! Mir erſcheint ſie in der Figur meines Geſchäftsführers, der dort auf uns zukommt. Etwas Preſſantes muß ihn zu dieſer ungewöhnlichen Stunde hieherführen. Nehmen Sie, liebſte Freundin, den Schlüſſel zur Ere⸗ mitage; ſie wird durch Ihre Gegenwart zum Tempel. Sie finden dort eine Hauscapelle, Bücher, einige Ge⸗ mälde von Pierre Laroſſe's Hand, Vaſen, Statuen. Die Ausſicht durch die Fenſter von der Höhe iſt nicht minder erquicklich. In einer halben höchſtens einer Stunde leiſte ich Ihnen Geſellſchaft.

Wie ein Blitz war ſie verſchwunden.

Gemälde von ſeiner Hand, wiederholte die Ba⸗ ronin, als ſie die Thür öffnete und ſich durch dieſe we⸗ nigen Worten in eine Stimmung verſetzt fühlte, welche nach der Ruhe einer Einſiedelei ſich ſehnte.