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Haupt nicht, und iſt mir ſo lieb und werth, weil ſie ſym⸗ boliſch von der Reinheit unſerer Gedanken ſpricht.“
Die Augen der Lady glühten.
„Ei, verehrte Baronin, eine ſo innige Lobrede auf die Myrthe ließe auf Vermuthungen kommen.“
„Auf welche?“
„Daß Lorbeer und Myrthe doch einen Bund ſchlie⸗ ßen könnten.“
„Warum nicht?“ fragte die Baronin nicht ganz unbefangen.„Ich meine, ein Haupt mit dem Lorbeer, eines mit der Myrthe gekrönt, dürften ſich neben einan⸗ der ſehr gut ausnehmen und die letztere würde mit ihrem beſcheidenen Grün gern dem erſteren ſich beugen, ja, um unſerem Geſchlecht doch auch etwas Gutes zu ſagen: oft iſt der ſtolze Lorbeer reich belohnt, wenn die kleine Myrthe um ihn ſich ſchlingt.“
Was iſt das! fragte ſich im Inneren die Lady, zweifelſt Du noch, daß ſie unter dem Lorbeer Pierre, unter der Myrthe ſich ſelbſt verſteht?
„So anmuthig dies Geſpräch,“ begann ſie,„ſo erwünſcht iſt doch ein Abweichen von ſolchem. Haben Sie Nachrichten von Ihrem Bruder?“
Die Baronin bejahte und fügte hinzu, wie er ſich zur Zeit auf dem Stammſchloſſe der Familie aufhalte und daß für ihn ihr von Laroſſe gemaltes Portrait beſtimmt ſei.
Die Lady nahm Gelegenheit, dieſes vortrefflichen


