Teil eines Werkes 
4. Th. (1864)
Entstehung
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Aller Augen richteten ſich auf die Baronin.

So weit ich zu urtheilen vermag, antwortete ſie, iſt es eine Wahl zwiſchen zwei Uebeln; ich würde das Loos desjenigen, der, ohne geliebt zu werden, liebt, vor⸗ ziehen.. 6n 916 3 n Warum? fragten faſt Alle zu gleicher Zeit. Weil ich lieber ein Almoſen gebe als beanſpruche. Ihnen gebührt der Preis! rief applaudirend die Lady. tzteilchi Das Zeichen ihres Beifalls galt als Signal eines allgemeinen Bravo, ſelbſt der Notar nickte ſehr beifällig und ſprach vor ſich hin:Eine pikante Antwort aus lieb⸗ reizendem Munde.

Schade, daß in meinem Salon kein Lorbeer blüht, rief die Lady;doch hier habe ich, was ich brauche.

Sie ſprang auf und nahm von dem Landſchafts⸗ gemälde Pierre's den darüber hängenden Lorbeerkranz, um ihn der Baronin aufs Haupt zu legen. Dieſe entſchlüpfte mit Grazie, ergriff den Kranz und hing ihn an den Rah⸗ men des Portraits.

Hier hat er ſeine würdige Stelle, ſagte ſie.Er, der männliche, feſte, der verdient ſein will an heißen Tagen, in ſchweren Nächten des Schaffens, er iſt nicht für das Haupt einer unſeres Geſchlechts, das wußte die gütige Natur recht wohl, deshalb rief ſie die ſanfte Myrthe aus der Erde; ſie iſt weich und zart, ziert aber drückt das