Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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der nicht verziehen. Wir ſagten, daß der muthige Don in Weinen ausbrach; als Eckart darauf nicht achtete, rollte er ſich zu ſeinen Füßen, umklammerte ſeine Knie, ächzte und ſchrie, als ob er des Teufels wäre und bat endlich, gar ſehr vertrauend, daß ſein Wunſch nicht erfüllt würde, um einen ehrlichen Soldatentod.

Wer erwartet von einem gut gearteten Jüngling, bei deſſen Erziehung eine Weiberhand thätig war, jene rauhe Strenge, die der erfahrene Mann, dem längſt alle Täu⸗ ſchungen über Menſchenwerth abhanden gekommen, mit Recht üben mag?

Eckart ließ ſich nicht nur durch das Geſchrei und Jammern Tſchapins hintergehen, ſondern er begriff nicht einmal, daß ihn ein Anderer an ſeiner Stelle ſchwer gezüchtigt haben würde. Für unſern jungen Freund war der Augenblick, da er ſich an der Verlegenheit des alten Böſewichtes weidete, eine vollkommene Schadloshaltung für die monatlange Schmach, die er in der Camerad⸗ ſchaft des gemeinen Gauners erduldet; was aber den letzten Verrath des alten Teufels betrifft, ſo war Eckart weit entfernt, die Wahrheit zu ahnen; er hatte keine Idee, daß ihn Tſchapin in die Hände ſeiner vermeint⸗ lichen Feinde geliefert habe, und noch viel weniger die leiſeſte Vorſchau, wozu der Arm Tſchapins ſchon im Ver⸗ lauf des nächſten Tages beſtimmt war; hätte er dieſe Beſtimmung gekannt er würde den Gauner trotz ſeines