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gewiß ſehr ſcharfſinnigen Erwägungen wurde er durch die Bemerkung entriſſen, daß Eckart jenes geheimniß⸗ volle Päckchen, welches ſich Tſchapin teſtamentariſch zu⸗ gedacht hatte, entſiegelte. Der Hakenſchütze wollte ſei⸗ nem Cameraden in die anſtoßende Kammer folgen, Eckart warf aber die Thür hinter ſich zu und ſchob den Riegel vor. Tſchapin war darüber wüthend und ſchlug mit der Fauſt gegen die Thüre, aber dieſe widerſtand.
Tſchapin zitterte plötzlich an allen Gliedern; ſein Zorn löſte ſich in Schreck und Angſt auf, er hatte aus der Kam⸗ mer einen Schall vernommen, als ob Jemand den Hahn einer Piſtole knacken ließe, das hatte ihn auf den Gedan⸗ ken gebracht, daß in dem Päckchen ſich wohl ein paar Pi⸗ ſtolen befinden und ſich der Unglückliche in einem Anfall der Verzweiflung ihrer bedienen möchte. Tſchapin ſtand, ein wahres Bild des Jammers, vor der geſchloſſenen Thüre; er wagte es nicht die Thüre einzurennen, um nicht den un⸗ glückſeligen Augenblick ſelbſt zu beſchleunigen; er wagte eben ſo wenig die Stube zu verlaſſen, da er fürchtete, bei ſeiner Rückkehr einen todten Mann zu finden; er wagte aber auch nicht, um Hülfe zu rufen, da er dafür hielt, das es ſich um ein Geheimniß handle; er beſchloß es zuletzt mit ſeiner Beredtſamkeit zu verſuchen. Er näherte ſich der Thüre, legte ſeinen Mund an das Schlüſſelloch und rief:„Seid Ihr ein Chriſt, ein katholiſcher Chriſt,


