Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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aber überzeugt, daß er ihn deshalb nicht minder lieben würde.

Erzherzog Max war zu gerecht, um Eckart einen Vorwurf zu machen; er umarmte ihn im Gegentheil mit der Verſicherung, daß er vollkommen zufrieden geſtellt ſei. Dann ſann der Prinz einen Augenblick nach und ſagte plötzlich:„Höre Max, würde es Dir ein großes Opfer koſten, der Krönungsfeierlichkeit nicht beizuwohnen?“

„Habt Ihr nicht ſelbſt geſagt, daß der Dienſt vor Allem gehe.“

„Nun ich hätte denken können, daß Du mir ſo und nicht anders untworken würdeſt. Ich muß eine ver⸗ traute Perſon nach Wien ſenden.“

„Nach Wien?“ jauchzte Eckart, der an Euphroſine dachte,„o ſchickt mich.“

„Das wars eben, was ich Dir anbieten wollte.“

Plötzlich aber ſenkte der junge Mann die Augen und ſagte mit trübſeliger Miene:„Und doch fällt mir plötzlich ein, daß ich nicht kann, nicht darf.“

„Weshalb kannſt und darfſt Du nicht?“

„Ihr vergeßt des Cardinals?“

„Bin ich nicht Dein Vater?“

„Ja aber..... 4

„Und der oberſte Befehlshaber.“

„Vollkommen wahr und doch ſagt mir eine innere Stimme, daß es nicht recht gehandelt wäre, wenn ich