Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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und hieher gebracht, Ihr und Wolkenſtein werdet im Vorgemach harren, bis ich rufe.“ Nachdem ſich der Käm⸗ merer entfernt hatte, ſagte der Erzherzog:„Künftig nehmt Euch bei der Wahl Eurer Freunde mehr in Acht; dies⸗ mal will ich Euch davon befreien, morgen könnt Ihr ihn, wenn Ihr Luſt habt, bei ſeinen letzten Luftſprüngen ſehen. Jetzt geht!“

Als Tſchapin, dem Stadion mit ein paar Dienern in einiger Entfernung folgte, den Corridor erreichte, bemerkte er, wie ſein Freund Hans Winkl mit voller Gemüthsruhe, die nächſte Zukunft gar nicht ahnend, lang⸗ ſam auf und abſchritt. Tſchapin winkte dem nachfolgenden Kämmerer mit unanſtändiger Vertraulichkeit, als wollte er ſagen:„Laßt nur mich machen, ich habe ſchon ſchlau⸗ ere Füchſe gefangen, als den Bauerntölpel und will Euch zeigen, wie es Don Tſchapin Guerrera anfängt, das Crocodylum zu fangen.

Er ſchritt auf ſeinen Cameraden zu und ſagte: Willſt Du mir einen Gefallen thun, he Burſche?“

„Mit vielem Vergnügen, Herr Tſchapin.“

„Nun gut, ich habe da drinnen, er deutete auf den Eingang zur Wohnung des Erxrzherzogs, meine Börſe, Du kennſt ſie ja, den goldgeſtickten Beutel, als ich einem dieſer Lümmel— auf die erzherzoglichen Be⸗ dienten deutend— ein paar Silberſtücke in die Hand drückte, liegen gelaſſen.“