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Schützen, dann ſagte er zögernd:„Noch immer eine ſichere Hand?“
„So ſicher, als ob ſie von Eiſen wäre.“
Der Erzherzog nickte beifällig.„Ihr ſeid von des Mollart Knechten?“
„Nicht ſo eigentlich, ich bin nur bei der Bagage,“ — beim Depot würde man heutzutage ſagen.—
„Und Ihr habt freie Zeit?“
„Herr von Mollart empfahl mir wenigſtens, die Zeit ganz nach meinem Gefallen anzuwenden.“
„Ihr wißt nicht, wem Ihr es dankt, hier in Pres⸗ burg zu ſein, ſtatt längſt als verfaulter Leichnam über irgend einem Stadtthor ausgeſteckt zu ſein.“
„Ich kann nur vermuthen!“
„Und was vermuthet Ihr?“.
„Der Marſchbefehl war von Euer Durchlaucht unterzeichnet.“
„Genug davon. Ihr ſeid ein Mörder, Beutelab⸗ ſchneider, falſcher Spieler, Aufwiegler!“
„Euer Durchlaucht—“.
„Gebt Euch keine Mühe, Eure Thaten zu beſchö⸗ nigen, ich weiß das Alles genau.“
Unſer alter Bekannter Don Tſchapin war über dieſen Eingang ſo betroffen, daß er an Händen und Füßen zitterte, und vor dem Erzherzog in die Knie ſank; dieſer wandte ſich mit einer unzweifelhaften Geberde des größ⸗ Haas: Der alte Cardinal. II. 12


