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ten aus der heiligen Schrift belegte Jeremiade über die undankbare, geiſterſchöpfende Arbeit, der er ſich un⸗ terzogen, wie er es tief bedauere, ſich je in Staats⸗ dienſte eingelaſſen zu haben. Beneidenswerth dünke ihm das Loos ſolcher Männer, die auf eine ruhmvolle Ver⸗ gangenheit pochend, den Reſt ihrer Jahre procul ne- gotiis zubrächten; eine ſolche beneidenswerthe Perſön⸗ lichkeit ſei Se. Durchlaucht Erzherzog Max. Er— der Erzherzog— habe ein ſchönes Stück Arbeit hinter ſich, habe ſtets nach Recht und Gewiſſen gehandelt, und könne nun von ſeinen Mühen in behaglicher Muße aus⸗ ruhen; wann werde ihm ein gleich günſtiges Schickſal gegönnt ſein? Ob ihm wohl Jemand, und wenn er der Beherrſcher der ganzen Welt wäre, die aus ſeinem Leben herausgeriſſenen Jahre, die er ſich mit Staats⸗ geſchäften abgegeben, erſetzen könne?„Nein,“ ſchloß er,„das kann Niemand! Nur im Jenſeits, wo die Thaten der Fürſten und ihrer Miniſter mit ehernem Griffel aufgezeichnet ſind, darf ich den Erſatz er⸗ warten.“
Als Poſtſcript rückte er folgende Worte ein:„Ich kann Euch melden, daß ich lieber mit ganz wilden, heid⸗ niſchen Völkern, als mit den Ungarn unterhandeln möchte. Mit den Leuten iſt vernünftiger Weiſe nichts anzufangen, oder ſollte ich, wie Einige meinen, die Autorität meines Herrn völlig preisgeben und vom Königthum Alles bis


