Teil eines Werkes 
2. Th. (1864)
Entstehung
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über die geſellſchaftliche Sphäre, der ſie angehörten, belehrt, es waren die mit dem Anzünden der Kerzen und Lampen betrauten Kirchendiener. Sie entflammten wirklich mittelſt ihrer lanzenförmigen Stöcke zuförderſt die Kerzen am Hochaltar und hierauf die Lichter der Seitenaltäre.

Es wird Ernſt, flüſterte Frau Effenberger, die Gattin des Hofweginſpicienten ihrer Schwieger⸗ mutter zu.

Schaden würde es nicht, gab die würdige Dame mit einem trockenen Huſten, der ſie während des Redens zu erſticken drohte, zur Antwort.

Bin neugierig, ob der Khleſl wieder Jemanden auf der Kanzel durchhecheln wird, wie vorigen Jahres den Deutſchmeiſter, bemerkte der Uhrmacher Schmid.

Wißt Ihr denn nicht, daß der alte Herr den Deutſch⸗ meiſter wie einen Knirps herabkanzelte, weil er ſich während der Frohnleichnamsproceſſion nicht ſo anſtändig und würdevoll benommen hatte, als von erlauchten Prin⸗ zen als Vorbildern und Muſtern des Volkes gefordert werden könne.

Das wußte ich nicht, aber hat ſich denn der Deutſch⸗ meiſter den öffentlichen Verweis gefallen laſſen?

So wenig, daß er ſich vielmehr geäußert haben ſoll, den Cardinal müſſe man hängen.

Wer weiß, ob es wahr iſt?