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ein, Ihr müßtet es denn in dem Umſtand finden, daß der gute Don ein Baſtard iſt.“
Euphroſine erröthete ein klein wenig und erwiderte dann etwas empfindlich:„Kennt Ihr das Kleid, welches Francisca Rappach trägt?“
„Nun ſie ſoll es ablegen und gegen ein Brautkleid vertauſchen.“
„Seid Ihr denn ſo gewiß, daß ihr Liebhaber aber dasſelbe wünſcht?“
Bei dieſer Frage Euphroſinens röthete ſich die glatte freundliche Stirne des jungen Mannes; er fuhr auf, als ob er auf eine Natter getreten wäre und rief:„Dann iſt der Don ein Schelm, den man hängen laſſen ſollte.“
„Sollte? aber wer wird Carl von Oeſterreich hängen?“
„Er geht alſo nicht mit Heirathsgedanken um?“
„Ich fürchte nein.“.
„Und die Novize weiß das?“
„Ich glaube nicht, daß ſie je darnach gefragt hat.“
„Ach, ſie kümmert ſich nicht um ihn.“
„Was Ihr doch für einen ſtützigen Kopf habt, ſie kümmert ſich leider mehr um ihn, als gut iſt.“
„Sie liebt ihn?“
„Ja.“
„Und er?“
„Man ſollte meinen, daß er ſie ganz außerordent⸗ lich liebe, aber....“ 3


