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„Donnernde und blitzende Worte, Einſperrungen, Kar⸗ batſchenhiebe u. ſ. w. lagen außer meiner Sphäre.——— Mutter! Ich habe neben dieſem unnatürlichen Weibe bis⸗ her wie an einer Schandſäule geſtanden!“
Was dieſe Eheſtandsgeſchichte betrifft, ſo verweiſen wir unſere Leſer beſonders auf das Buch, welches, ſeltſam ge⸗ nug von demſelben Herrn Ehrmann herausgegeben wurde, der ein ſo guter Geographe war und bloß, um Bürgern einen Spaß zu machen, das anonym eingeſandte Gedicht des Schwabenmädchens in ſeine Zeitſchrift aufgenommen hatte. In der Einleitung ruft er aus Vrnhrrenee
„Wie ſeltſam verketten ſich oft die Schickſale der Men⸗ ſchen! u. ſ. w. O! Daß es mir mein Genius vorher ge⸗ weiſſagt hätte! u. ſ. w.“
— So war's nun wieder ſtill im Hauſe und Bürger hatte Frieden. Und weil er ihn hatte, ſo war er ſeine letzte, ſeine einzige Sehnſucht. Denn ſelbſt der Frieden beſitzt ſich nur im Wunſch, im beſtändigen Verlangen dar⸗ nach. Auch die alten Freunde kamen wieder, mancher neue kam dazu, und eines ſchönen Frühlingstages zog er wieder mit Kind und Kegel hinaus vor das Gronerthor, eben als der Apfelbaum in ſeiner ſchönſten Blüthe ſtand— da zog 14 Bürger wieder hinter die hellen Fenſter und hatte Frieden. Aber dieſe Ehe hatte den Keim der Zerſtörung in ihn gelegt, und mehr als jemals fühlte er ſich an Leib und Seele ermattet und gelähmt. Doch hätte er ſich vielleicht des trüben Vorgefühles, daß für ihn des Lebens beſte und ſchlimmſte Zeit dahin, ſtandhafter, als es geſchah erwehrt, doch hätte vielleicht dem Hartgeprüften noch ein milder Abend


