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ihm gar nicht aus dem Sinn kommen und als er endlich der Stadt wieder nahe geſchritten war, fragte er ſich be⸗ klommen:„Wenn dieſer Menſch wirklich krank iſt— hier und hier— o, dann möcht' ich wiſſen, wo ich geſund bin?“ Und wie er ſo durch die belebten Straßen der alten Reichs⸗ ſtadt hinwandelte, immer noch mit dem Eindruck beſchäf⸗ tigt, den dieſe Begegnung in ihm zurückließ, da hätte er ſich beinah' wünſchen mögen, krank zu ſeyn mit dieſem Kranken, ſtatt das zu ſeyn, was er war. Er mußte lange in der fremden Stadt ſuchen und herum fragen, bis er endlich die Straße fand und das Haus, wo man ihn er⸗
wartete. Das Mädchen, welches ihm die Thüre öffnete,
ſagte ihm, daß ſeine Frau ſich ſchon zur Ruhe begeben
habe. Er ließ ſich ein Licht anzünden und ging hinauf⸗ 4
zu Eliſen.
Wenige Tage darauf war er in Göttingen, und trat
noch am ſpäten Abend ſeiner Ankunft unerwartet in Jung⸗
hof's Zimmer. Dieſer fuhr erſchrocken zuſammen, als er
des blaſſen verſtörten Freundes anſichtig wurde und rief, die Hände zuſammenſchlagend: 5
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„Verloren!“ ſagte dieſer mit einem Ton der Gewiß⸗
heit und Ruhe, welcher Jenem keinen Zweifel übrig ließ, daß ihn ſeine bangen Ahnungen nicht getäuſcht hatten.
Lange ſaßen ſich hierauf Beide ſchweigend gegenüber. Weder wagte der Eine zu fragen, noch der Andere zu be⸗ richten, bis endlich Bürger das peinvolle, düſtere, nur manchmal von Junghoſ's beklommenen„Hm! Hm!« unter⸗
„Bürger! Iſt's möglich? Du kommſt von Stuttgart und
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