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det, der Mund aber ſoll ganz verzweifelt häßlich ſeyn. Das liebenswürdigſte der Weiber pflegte zu ſagen:„Bürger, es iſt kein anderes Mittel, als man muß dich unaufhörlich küſſen, damit man nur den häßlichen Mund nicht ſehe, den du bisweilen wie ein wahrer Tropf hängen laſſen kannſt.“— Sonderbar! Mir ſelbſtkommt nun weder der Mund ſo exceſſiv häßlich, noch Naſe, Stirn und Augen beſonders ſchön vor.—
... Der Tod eines mir abgeneigten Miniſters, der in verwichenem Frühjahr ſich ereignete, hat verurſachet, daß ich endlich hier als Profeſſor angeſtellet worden bin. Wäre dieß, wie billig, eher geſchehen: ſo befände ich mich wohl ſchon wieder in gedeihlichen Umſtänden. So aber eröffnet ſich mir erſt jetzt eine beſſere Ausſicht. Ich bekomme zwar noch keinen Gehalt, und muß vielleicht noch ein Paar Jahre darauf warten, jedoch läßt ſich hier durch Collegien⸗ Leſen ein Ziemliches erwerben, und ich ſchmeichle mir, auf dem Wege zum Beifalle zu ſeyn.—
... Kann Eliſen der Mann noch reizen, der ſo vor ihr da ſteht? Noch habe ich, wie mir vorkommt, mir ſelbſt ebeu nicht zum Vortheile geredet. Etwas iſt indeſſen doch wohl demjenigen erlaubt, zu ſeinem Beſten zu ſagen, der keinen ſeiner wichtigſten Fehler vorſätzlich verſchwieg. Dem Weibe, das mich, ſo wie ich da bin, zu lieben vermag, und welches ich mit voller Liebe wieder liebe, darf ich ein nicht unglückliches Leben verſprechen. Iſt es ihr ſüß, von mir geliebt, an meinem Buſen gehegt und gepflegt zu wer⸗ den, ſo wird es ihr nie an voller Genüge ermangeln. Denn, wenn ich einmal echt und von Herzen liebe, ſo liebe ich gewiß unveränderlich, und keine Fülle des Genuſſes kann mich des geliebten Weibes ſatt und überdrüſſig ma⸗ chen; ſo gemein auch die Bemerkung iſt: der Genuß ſey das Grab der Liebe.—


