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und Mißbilligung„gepfuybalſert“. Wir wollen die Be⸗ deutung dieſes Wortes und die Entſtehung dieſer alle⸗ goriſchen Verunglimpfung nicht näher angeben; eine Anek⸗ dote, durch einen Studenten mit Namen Balſer veranlaßt, hatte die deutſche Sprache mit dieſem eigenthümlichen Ter⸗ minus bereichert und der Hainbund„pfuybalſerte“ mit ihm alle offenen und verſteckten Gegner ſeiner Tendenzen. All⸗ mählig war die Nachbarſchaft durch dieſen ungewöhnlichen Scandal aus dem Schlummer aufgeſchreckt worden; mehre Läden wurden geöffnet, und ein entſchloſſener Philiſter rief ſogar ein lautes:„Wer da!“ in die Nacht hinaus. Man kann ſich denken, mit welchen Augen die ſchlaftrunkenen Bewohner der Nicolaiſtraße dieſes nächtliche Zigeunerge⸗ lage betrachteten. Ein weißgedeckter Tiſch, mit Flaſchen, Gläſern und flackernden Lichtern garnirt, mitten im dich⸗ teſten Straßenkoth aufgepflanzt, d'rum. herum ein Dutzend zechender und commercirender Geſellen in bloßen Hemdär⸗ meln, vielleicht die relegirten Geiſter verſtorbener Muſen⸗ ſöhne, und das Alles in der Stunde der Geſpenſter, um⸗ rahmt von der Finſterniß der Mitternacht— kein Wun⸗ der, daß manches Fenſter faſt eben ſo ſchnell, als es ſich öffnete, wieder zugeſchlagen wurde, manche neugierige Schlafkappe mit einem Stoßgebet ſich in„ihres Nichts durchbohrendes Gefühl“ zurückzog. Auch in dem Michae⸗ lisſchen Hauſe wurde es lebendig, die Fenſter erhellten ſich und Einige glaubten hinter den Gardinen den wohl⸗
bekannten Schatten des lauernden Profeſſors zu entdecken,
wie er das Ohr an das Fenſter hielt, und deutlich unter⸗ ſchied man auf dem dünnen zitternden Kopfe die Umriſſe
der großen Schlafmütze, deren Quaſte beſtändig hin und
her ſchwankte.
Esmarch's Vorſchlag, dem guten alten Mann ſeine


