noch weit ſchwerer auf ſo manches unbekannte und ringende Leben. Schwache Geſundheit, viele Geſchäfte und mancherlei Störungen haben auf manchem Andern länger gelaſtet, als auf Dryden, und Unglück hat mehr Verſe, als nur die Ovidiſchen verdorben. Viel Arbeit habe ich immer gehabt, auch manche Störung hat mich getroffen und Kränklichkeit verließ mich ſelten. Aber wer anders, als derjenige, dem die Erfahrung ein Lehrer geweſen, kennt das folternde Ge⸗ fühl, wenn ſich der ſchöpferiſche Implus auf ein ermüdetes und erſchlafftes Gehirn niederläßt, wie das Licht auf den Nebel und Dunſt rings um die Erde herabſinkt, ohne ihn durchdringen zu können? Eine Idee vor ſich zu ſehen, welche dem Geiſt zu eigen gehört, und die er doch nicht zu erreichen und zu ergreifen vermag; zu fühlen, daß wir im Stande wären, und doch nicht im Stande ſind, zu der vollen und lebendigen Anſchauung zu gelangen, deren unſere Kräfte fähig ſind; daß es dem ermatteten, überarbeiteten Geiſt an Kraft fehlt mit vollkommner Deutlichkeit zu er⸗ faſſen, mit abſoluter Klarheit zu verwirklichen; zu fühlen, daß der Geiſt dumpf und träge wird: das ſind Empfin⸗ dungen, welche die ſich hervordrängenden Bilder verjagen, den Gedankenfluß lähmen und dem Fluge der Phantaſie Einhalt thun; das ſind Sorgen, harte und wirkliche, die
derjenige, welcher trotz thatſächlicher Geſchäftsüberhäufung,
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