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Ich will auch noch die Mittheilung machen, daß zuletzt etwas Sonnenſchein auf meinen Pfad fiel, als ein Beweis des Zuſammenhanges zwiſchen dem Leben und der Gnade, welche nur wartet, bis wir ihrer warten. Ich erlangte eine würdigere Beſchäftigung und eine freundlichere Umge⸗ bung. Und der Strahl, welcher auf mich fiel, erſchien mir nun durch den Contraſt der langen Nacht, der er folgte, um ſo heller. Er bildete ein friſcheres, ſanfteres Band zwiſchen meinem Glauben und der Quelle, der er entſprang. Mit zitternder Dankbarkeit hieß ich den Freudeſtrahl will⸗ kommen, der zuerſt mein Herz nur ſchwach traf, in welchem die Hoffnung verhüllt lag, gleich einem todtgebornen Kinde.
Und wenn wir nun die drei ſcheinbaren Geſpenſter der Arbeitslaſt, der Armuth und der Einſamkeit in die Sinn⸗ bilder dreier ſegnender Freunde umgewandelt haben, bleibt uns dann nicht noch ein Ideal, nach dem wir mit edler und freudiger Anſtrengung ringen können? Ja, es iſt die Kunſt! Wer wird Göthe widerſprechen, wenn er ſagt, daß die Kunſt, würdig verſtanden und geübt, die edelſte Beſtre⸗ bung der Menſchheit iſt? Ach! er ſagt aber auch, daß die Kunſt eine anſpruchsvolle Herrin ſei, welche die Ergeben⸗ heit eines ganzen Lebens, die ungetheilte Uebung eines durch keine Berührung mit den gemeinen Sorgen entweihten Geiſtes erfordert. Und darf der Mann um die Palme der


