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menſchliche Intelligenz ſich üben kann, ſo flog mein Geiſt, welches Thema ihn auch zeitweiſe beſchäftigen mochte, immer wieder zu dem einen großen Gegenſtande zurück. Auf ein⸗ ſamen Spaziergängen, zur Zeit des Aufſtehens und Schlafen⸗ gehens, in den Stunden, wann ich in der tiefen Stille der Nacht wachend dalag, ſtrebte mein inneres Auge am eif⸗ rigſten, durch die Umgebung der materiellen Finſterniß Licht zu bekommen. In halben Stunden, nein, in halben Augen⸗ blicken, die ich irgend einer andern Beſchäftigung entzog, am ſtärkſten vielleicht, wenn ich aus der irdiſchen Nacht auf das nie endende Wunder und die unausſprechliche Glorie der majeſtätiſchen, mit goldnem Feuer ausgelegten Himmelsdecke blickte, warfen meine Gedanken ſich unaus⸗ geſetzt auf die Betrachtung jener erhabenen Themata, welche ſcharf an der Grenze des Irdiſchen ſchweben, die der Ge⸗ danke nie erſchöpfen kann, und deren er doch nie müde wird.
Betrachtungen ſind werthlos, wenn ſie ſich nicht in Handlungen bethätigen. Eines Menſchen Glaube kann nur nach Thaten gemeſſen werden. Wirklicher Glaube iſt eine lebendige und gebieteriſche Macht, und was ein Menſch wirklich glaubt, wird er auf ſein Thun übertragen oder wird durch ſeine Handlungen hindurchleuchten und aus ſeinem Leben widerſtrahlen.
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