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ſtiſche Möglichkeit in ſich ſchließt. Denn Shakspeare war der Gefahr ausgeſetzt, der alle Männer von zartem Gemüth und hoher Phantaſie unterworfen ſind, nämlich der, eine mittelmäßige Frau zu idealiſiren und ihr die hohen Eigen⸗ ſchaften anzudichten, welche ſein eigener Geiſt dem Weibe beilegt. Uebrigens habe ich die Gewohnheit, ſchönen Träu⸗ men in Bezug auf Anna Shakspeare, geborene Hathaway, nachzuhängen. Ich betrachte ſie, nächſt Maria, der Frau Joſeph's des Zimmermannes, als die beglückteſte unter den Weibern, und ich glaube lieber, daß ſie, die der Himmel beſtimmt hatte, William Shakspeare's Weib zu werden, ihres erhabenen Schickſals würdig war. Deine Phantaſie, Fritz, ſoll meinen Glauben nicht erſchüttern.“
„Laß es gut ſein“, ſagte Fritz,„critiſire die arme kleine Stegreifgrille nicht ſo ernſthaft.— Aber es iſt ja jetzt die heilige, ſelige Weihnachtszeit“, fügte er hinzu, indem er ein Glas Wein einſchenkte,„und ich werde der ganzen Welt ein„fröhliches Feſt“ zutrinken.“
„Ich wünſche, Fritz, daß recht Viele auf der Welt ſo guten Grund haben möchten wie Du, das Chriſtfeſt ein fröhliches zu nennen.“
„Amen!“ rief Fritz herzlich;„ich wünſche von ganzer Seele, daß alle Welt, bei Dir meinem älteſten und theuerſten Freund anzufangen, ſo glücklich wär', wie ich; dann würde


