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keit iſt. Aber doch ſchien es ſo paſſend und anmuthsvoll, ſie von all' dem Schmuck und Luxus umgeben zu ſehen, den Reichthum, mit Geſchmack angewandt, zu ſchaffen vermag. Eine Wonne, denke ich immer, muß es ſein, uns die Frau, die wir lieben, von allem Ergötzlichen und Genußreichen umgeben vorzuſtellen, was wir nur erſinnen können, und wonach wir für uns ſelbſt doch ſo wenig fragen. Wir denken uns ſo gern einen Feenpalaſt, um das holde, zarte Weſen hineinzuverſetzen, welches uns das Ideal alles Schönen, Zarten und Vortrefflichen verkörpert.
Noch immer nennne ich ſie Lily auf dieſen Blättern, obwohl ich mir nach ihrer Verheirathung vorgenommen hatte, ſie ſtets in meinen Gedanken als Mrs. Charlton zu be⸗ zeichnen und ſie mir nur als ſolche vorzuſtellen. Ich bin ein fleißiger Beſucher in Fritze's glücklicher Häuslichkeit und genieße die Freundſchaft der zwei Frauen, deren Geſellſchaft ſeinen Herd ſo anziehend macht. Ich glaube feſt an die Möglichkeit der Freundſchaft zwiſchen Mann und Frau, was auch die franzöſiſchen Schriftſteller ſagen mögen. Ich glaube an ihr reines, helles Licht, an ihr mildes, nur wärmendes, aber nicht verſengendes Feuer, und ich bin ſtolz und glücklich im Beſitz der Freundſchaft der Mrs. Charlton und Miß Weſton. Neuerdings habe ich mit tiefem Kummer bemerkt, daß Miß Weſton's Geſundheit abnimmtw; ich glaube,


