Teil eines Werkes 
2. Th. (1860)
Entstehung
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zogen, und beide, je nach unſerer Art und Weiſe, wurden wir vertraulicher mit ihm. Das ſtille Landhaus war ein glücklicher Ort, eine Annäherung an ihn zu begünſtigen. Indeſſen Jugend hält zu Jugend, und Jugend beſonders zu Schönheit, und wir Beide, Fritz und ich, ſchienen eine natürliche Anziehungskraft für Lily zu empfinden, während Miß Weſton ſich hauptſächlich ihrem hochverehrten Gaſte widmete. Wir trennten uns durch eine Art natürlicher Conſequenz in zwei Gruppen. Zufällig hatte ich Lily Felicia Heman's Gedichte geliehen, und ſie war hoch ent⸗ zückt von der klagenden ſilbernen Melodie einiger dieſer auserleſenen lyriſchen Verſe. Wir begannen über dieſelben zu ſprechen, und ich ſuchte lange vergeblich nach einem ge⸗ wiſſen Gedichte, das ich ihr zu zeigen wünſchte, wogegen Fritz emſig ſein Lieblingsgedicht herausſtrich. Da ich

während ihrer langen und lebhaften Erörterung das Buch

zur Hand genommen, ſo ergriff mich unbewußt die Ge⸗ wohnheit des einſam Studirenden, ich vertiefte mich beim Leſen. Als ich plötzlich aufblickte, ſah ich, daß Miß Weſton und Mr. Lawrence ſich tief in eine Unterhaltung über Er⸗ ziehung und wohlthätige Unternehmungen eingelaſſen hatten, mit beſonderem Bezug auf die Schulen und milden An⸗ ſtalten, welche der gute Vicar in Seanook geſtiftet hatte und für deren Gedeihen er das wärmſte Intereſſe hegte,