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tropiſchen Sonnenunterganges noch in der Phantaſie des gedankenvollen Mannes bewahren.
Ich hatte eine Reiſe gemacht und konnte daher der Phantaſie einige Nahrung bieten, während Fritz in den entzückenden Annalen der ſeeiſchen Entdeckungsfahrten wohl bewandert war. Er hatte die Berichte geleſen, welche von den älteſten Reiſenden auf uns überkommen ſind, von He⸗ rodot an bis zu denen des Mittelalters; er war bekannt mit Marco Polo, Columbus, Vasco di Gama, Drake, Frobiſher, Baffin, Hudſon, Sir Hugh Willonghby, John und Sebaſtian Cabot, Sir Walter Raleigh, Chancelor und mit allen den ritterlichen Seeleuten aus der Zeit der Eli⸗ ſabeth; auch konnte er die wunderbare Geſchichte durch all' ihre Reihen von Heroen verfolgen hinauf bis zu Anſon und Cook und herab bis zu den Unternehmungen der noch Lebenden. Er citirte uns die ſchöne Stelle aus Camvens' „Luſiade“, die ſo großartig den Eindruck des ſchrecklichen Wächters des„Caps der Stürme“ auf die braven See⸗ leute ſchildert, die, in ihren kleinen Caravellen, und mit ſo unvollkommenem Wiſſen ausgerüſtet, daß ſelbſt der Muth die Angſt des Aberglaubens nicht überwinden konnte, die erſte Reiſe in damals noch ganz unbekannte Meere unter⸗ nahmen und, glühend in Entſchloſſenheit, und doch zugleich bebend vor Furcht, eine Einſamkeit und Stille aufſchreckten, die


