Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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zweig zurück. Lily— möge ich auf keine übeln Ausleger ſtoßen— liebte die Geſellſchaft der Männer ſehr, wenig⸗ ſtens ſolcher Männer, die ihr Denken erweitern und ihr geiſtiges Streben fördern konnten. Und bei dieſer Gelegen⸗ heit, als die ziſchende Theemaſchine fortgeräumt war, als der ſanfte Abendſtern an dem blauen, vom offnen Fenſter eingerahmten Himmel zitterte und das bleich⸗violete Zwie⸗ licht die weißen Muslingardinen färbte, verſchwand alle Zurückhaltung unter uns; der Gedanke verließ ſeine Zelle, und die Phantaſie ihren tiefen Quell, um in der klaren reinen Atmoſphäre der Schönheit und des Entzückens zu leuchten und ſich emporzuſchwingen. Holde Lily! Ich ſehe ſie noch! Ihre weiße ſchlanke Geſtalt ſitzt am Fenſter, ihre zarte Wange, noch zarter in dem„zögernden Licht“ des„reichen, balſamiſchen Abends“, glüht von reinen und glücklichen Ge⸗ danken; ihr glänzendes und doch ſo zärtliches Auge blitzt auf oder zerſchmilzt, je nachdem ein Wort ihre Begeiſterung erregt oder ihr Mitgefühl rührt. Noch höre ich, mit ge⸗ ſchloſſenen Augen und ſchwellendem Herzen die Muſik ihrer ſanften, melodiſchen Stimme. Ab und zu ließ Miß Weſton ein ruhiges, freundliches Wort fallen, während wohl Nie⸗ mand Fritz an dieſem glücklichen, glücklichen Abend für einen Miſongyn gehalten haben würde. Selbſt meine kalte Zurückhaltung war hinweggeſchmolzen, und etwas von der