Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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zünden. Das Vergnügen an ſeinem Buche erhöhte ſich noch durch die ſympathetiſche Begleitung des Tabakrauchens; er begann wieder zu leſen, und überließ mich meinen eige⸗ nen Gedanken. Dieſe waren wild und aufgeregt, ein chao⸗ tiſcher Wirbel von Schmerz und Furcht, den, zuweilen zitternd, ein Gefühl der Freude durchzuckte, wie ein Sonnenſtrahl die finſtren, raſch dahineilenden Wolken. Denn welch' eine große Veränderung hatte mich in den wenigen Minuten, ſeit ich von ſeiner Seite ging, überkommen, eine mächtige Revolution hatte ſich in meinem ganzen Weſen vollzogen! 3ch war ſorglos hinweggeſchlendert, um ein alltägliches Geſchäft zu beſorgen; ich kehrte zurück von einer jener Zu⸗ ſammenkünfte, welche die Kriſe eines Geſchickes bilden und dem Strome eines Lebens eine andere Richtung geben. Oft begegnen wir unſerm Fatum an der Straßenecke, und dann ſchreiben wir in unfrer leichtſinnigen menſchlichen Redeweiſe dem Zufalle die Wirkungen des Schickſals zu und dem Glück die Rathſchlüſſe einer höheren Macht. Fritz und ich, wir hatten vielleicht nie während der⸗ ſelben Zeitdauer ſo wenig miteinander geſprochen, als an dieſem Tage zwiſchen unſrer Morgenruhe auf den Klippen und dem heitern Sonnenun tergange, wo die letzten ſchrägen Strahlen ihre reiche Glorie über Land und Meer aus⸗ ſandten. Ich hatte nie, ſelbſt meinem Freunde Fritz nicht,