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Cigarre für den Nachhauſeweg an. Es iſt kalt draußen. Mittwoch bin ich bei Dir— Au revoir!“
„Auf Wiederſehen!“ rief ich,„oder in einfachem alten Engliſch, good night, alter Knabe; Gott ſei mit Dir, Fritz.“
Wir ſchüttelten einander die Hände und ſchieden. Der Miſogyn ſchloß ſich in ſein warmes, bequemes Zimmer, und der Anthropologe und ſeine Cigarre traten ihren rauhen, froſtigen Heimweg an, nur bewacht und begleitet von dem Licht der feierlich ſchweigenden Sterne, in deren Geſellſchaft es keine Einſamkeit giebt.
Die tiefſte Einſamkeit iſt die Selbſtſucht. Dennoch können wir über uns ſelbſt nachdenken in frommer Selbſt⸗ ſchau und gewiſſenhafter Prüfung, im Rückblick auf die Vergangenheit und in Entſchlüſſen für die Zukunft, ohne unſer Denken über uns zur Selbſtgefälligkeit oder zu ſelbſt⸗ ſüchtigen Intereſſen zu erniedrigen. Zu vieles Denken, ohne daß wir daſſelbe auch in würdige Handlungen über⸗ ſetzen, bringt geiſtige Ungeſundheit hervor. Wenn wir zu viel allein ſind, werden wir ſelbſtbetrachtend bis zum Uebermaaß, wir beſchädigen unſer eignes Gemüth durch eine zu beſtändige und eingehende Beobachtung deſſelben, ſo wie ein unbeſchäftigter kränklicher Menſch ſein Unwohlſein durch unaufhörliches Grübeln zur Hypochondrie ſteigert. Unſere


