Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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ſtudire ein neues Blatt im Buche der Schönheit, ohne Aufſchneiderei,— und ich werde Mittwoch kommen. Ich werde Dich dann bitten, mir die große Scene über die Religion im Fauſt zu überſetzen.“

„Du wandelſt jetzt einigermaßen auf Fauſt's Wegen, junger Mann,“ ſagte ich ſorgenvoll;„aber je ſchneller Du gehſt, deſto raſcher wirſt Du zum Ziel kommen. Ich werde Dich noch retten; ich liebe mein Geſchlecht eben ſo ſehr, als ich es aufmerkſam beobachte.“

„Ha! Ha!“ lachte Fritz bitter; es war ein herrliches, reiches teufliſches, Smith'ſches Lachen;„ich ſage Dir noch⸗ mals, ich fordere Dich heraus, ich ſage Dir nochmals, ich bin ein Miſogyn!“

„Ich bin kein Freund von Repetitionen,“ ſagte ich; „und war es ſchon nicht in der Schule; ich liebe ſie auch nicht in Geſtalt des kalten Hammelfleiſches, noch bewundere ich ſie, vom literariſchen Standpunkt aus betrachtet, in Deinen geſetzlichen Dokumenten,— mögen ihrer nun mehr oder weniger ſein. Aber ſo herausgefordert, wiederhole ich feierlich, ich bin ein Anthropologe, das Uebrige ver⸗ ſteht ſich von ſelbſt. Cela va sans dire.“

„Gut, die Zeit wird Alles entſcheiden,“ ſagte Fritz. „Trink' ein Glas Wein, ehe Du gehſt, und zünde eine