Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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„Durch Klugheit, nicht durch Zauber wirken wir, Und Klugheit, ſie bedarf der Zeit und Weile.“

„Da wir von der Zeit und Weile reden, Fritz,— wie ſpät iſt es?“

„Etwa halb Eins vorbei, denk' ich,“ entgegnete Fritz; „aber Du wirſt doch nicht gehen, alter Freund? es iſt noch früh.“

„Früh für Dich, junger Epikuräer, junger Rechts⸗ Sybarit,“ erwiederte ich,„aber nicht für mich. Wenn Du morgen früh noch müde biſt, ſo kannſt Du aus⸗ ſchlafen wie Mr. Mivins; aber ich bin ein Arbeitsmenſch, und noch dazu ein ziemlich erſchöpfter und abgematteter; ich muß gehen und morgen in der Frühe mein Brod backen. Ich ſchlafe nur hurtig in den Pauſen, die mir der große Kampf des Lebens läßt. Werde ich Dich morgen Abend ſehen,— wirſt Du zu mir kommen?“

„Nein,“ entgegnete Fritz etwas verwirrt;„morgen Abend wohl kaum; ich bin— ich bin ſchon verſagt.“

„O,“ rief ich,„um Mademoiſelle Deſirce de Ste. Lo⸗ rette zu beſuchen, vermuthlich? Ich frage wie Miß Dartle nur, um mich zu informi en.“

„Mach' Dir keine Sorge darum, alter Eremit und Cyniker,“ ſagte F itz,„Du ſteckſt bei Deinen Büchern und Deinen Pfeifen und läßt uns junge Leute allein! Ich