Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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meine Worte nachdenken würde, ſobald ich gegangen, und er mit ſeinen eignen Gedanken allein ſein würde.

„Es iſt etwas in dieſem Ideal,“ ſagte er zuletzt langſam und nachdenklich;„ich gebe zu, daß,— aber— indeſſen es iſt ja doch nur ein Traum, eine Fiktion, ein Hirngeſpinnſt, eine von Deinen alten Grillen, Feenpaläſte aus geringem Material und ohne wirkliche Baſis zu er⸗ richten. Wo ſind ſolche Frauen? Kannſt Du mir eine zeigen? Du könnteſt jetzt eben ſo gut daran denken, dem ganzen Trojaniſchen Krieg eine andere Wendung zu geben, indem Du Hektor mit einem Revolver verſiehſt, als meine Ueberzeugungen durch die Erzählung ſolcher Mährchen zu ändern, Ueberzeugungen, die ſich, wie Du weißt, auf Er⸗ kenntniß und Erfahrung gründen. Die Abſicht iſt ſehr ſchön, aber ſie kommt in beiden Fällen zu ſpät.“

„Alſo,“ fügte Fritz hinzu, indem wieder etwas von ſeiner frühern Halsſtarrigkeit durch den Ton ſeiner Stimme klang,„ich bin noch nicht bekehrt. Du giebſt mir indeſſen eine lange Friſt, zwölf Monate, war es nicht ſo? Da Du beabſichtigen mußt, durch Liebestränke und Mixturen oder irgend ein andres Zaubermittel auf mich zu wirken, ſo wundert es mich, daß Du nicht raſcher verfährſt.“

„O, gieb Dich zufrieden,“ entgegnete ich;—

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