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oder auf ihr Privilegium der Schönheit zu verzichten, ein höheres Streben kennt, die Wiſſenſchaften liebt und Ver⸗ ſtand in ſich fühlt. Sie iſt die paſſende Gefährtin für den würdigen, edeln Mann, die angemeſſene Gefährtin für ſein Herz, ſeinen Geiſt und ſeine Seele! Und doch bei alledem bleibt ſie ſo ganz Weib, göttliches Weib! Nichts Rauhes oder Unweibliches iſt im Ton und Charakter einer Intelligenz, die, wie hoch ſie auch ſei, doch nicht die des Mannes iſt. Sie thut uns ſo wohl durch ihre feineren Vorſtellungen, berührt uns ſo weich mit ihrem ſinnigen Gemüth. Sie iſt kein häßlicher Blauſtrumpf, keine abge⸗ ſchmackte„gelehrte Frau,“ ſondern ſchön, lieblich und rein, reizend, weiſe und edel, geſchaffen, die Gattin und die Mutter des beſten und redlichſten der Männer zu ſein, welcher für die Menſchheit denkt; des Mannes, welcher ſeiner Zeit ſeinen edeln Stempel aufdrückt, ihren Geiſt formt, ihre Thaten geſtaltet und ihre Geſchichte ſchafft!“
Ich war unwikürlich ziemlich warm geworden, während ich bei dieſem herrlichen Thema weilte und mich zu der Höhe meiner eignen Beweisgründe zu erheben ſuchte. Als ich um mich blickte, ſah ich mit Vergnügen, daß Fritz kein unaufmerkſamer Zuhörer geweſen war. Ich erwartete keinen unmittelbaren Erfolg, aber ich hoffte, daß er über


