Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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eine göttliche Abſicht in dem, vom Leben des einzelnen Sterblichen unabhängigen Fortſchritt des Menſchengeſchlechts. Wir ſind nicht wie die Biber, heute noch dieſelben wie in den erſten Tagen, da wir uns Hütten bauten. Unſre Ge⸗ nerationen erneuern ſich nicht drei Mal in hundert Jahren, bloß damit eine jede ihren eignen Cocon ſpinnen und dann ſterben ſoll. Fort mit der weinerlichen Sentimentalität, die da von der Wonne ſchwärmt, in früher Kindheit zu ſterben! Sieh' es von einem höhern und edleren Stand⸗ punkt an; faß' es auf in einem ernſtern, ſchönern und klarern Sinn; betrachte es mit mehr gotterleuchteter Ein⸗ ſicht, und eine wie herrliche Sache iſt es, zu leben und ſich zu entwickeln zur vollen leuchtenden Mannheit oder Weib⸗ „lichkeit, in der„Zwei Ewigkeiten ſich begegnen,“ wo aller— dings der Fuß die E de berührt, indeſſen ſich der Geiſt ſelbſt nicht durch die Illuſionen der Sterblichkeit,— durch Zeit und Raum, feſſeln läßt. Nun ſieh', wie dieſe mo⸗ derne Schriftſtellerin, für ſo Manchen noch ein Myſterium, Currer Bell genannt,— ſieh', wie ſie ihr Ideal der Weib⸗ lichkeit, das Reſultat einer langen Zeit, durch Beiſpiele erläutert. Dieſes Ideal i*ſt keine bloße Köchin noch Kin⸗ derwärterin, kein puppenhafter Engel, keine reizende Skla⸗ vin; ſondern eine Frau, die, ohne an Grazie, Zärtlichkeit

und Reiz zu verlieren, ohne ihren Liebeszauber aufzugeben, Die drei Pfade. I. 4