Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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„Er kennt ein ſchlechtes Theil in ſeinem Blut, Daß er im Kampf um das, was gut, Nach beſſ'rem Wollen doch nicht thut!“

er ſcheint für ſie nicht zu exiſtiren. Der Sieg iſt ohne ¹ Kampf gewonnen. Und von allen wahrhaft ſchönen Frauen,— o welch' eine Gabe iſt die einer ſolchen Schön⸗ heit!— glaube, Fritz, o glaube: „Nichts Böſes kann in ſolchem Tempel wohnen, Denn hat ein böſer Geiſt ſo ſchöne Wohnung,

G Ihn würden gute Genien derum bekämpfen.“

Bedenke, was es heißt, die ganze Liebe eines ſolchen Weſens zu gewinnen, Dich mit dem ganzen Geiſt zu ver⸗ mählen und ein Theil ſeines Lebens zu werden. Gedenke des göttlichen Ideals, wie es heraufbeſchworen iſt in der Göttin des Hauſes, in Imogen am heimathlichen Herd. Für einen Mann, der ſo geſegnet iſt, hat das Leben keine Gemeinplätze, und die Zeit keine Ermüdung mehr. Der Mann iſt der Typus der Stärke und Macht— das Weib das Symbol der Schönheit und Reinheit; aber erſt aus der Verbindung zweier Geſchöpfe, welche dieſe verſchiedenen Eigenſchaften repräſentiren, erſteht ein Weſen, welches wagen darf, die Vollkommenheit der Sterblichkeit anzu⸗ ſtreben. Ja, aus einer ſolchen Verbindung erſteht die hochſinnige Frau und der hochherzige Mann. Die Kraft