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Joniſchen Mundart eine liebeswarme Sapphiſche Ode! Kein finſteres Egyptiſches Skelett ermahne uns mit ſeinen fleiſchloſen Lippen der entzückenden Stunde zu genießen; ſondern die Jugend, die unſterbliche, die Wonne, die götter⸗ gleiche, liſpele holde Weisheit und lade zur Freude! Ströme du Purpurwein, erklingt, ihr ſüßen Lieder, murmelt ihr lieblichen Bäche! Entflieh' nicht, o meine Viſion; weile göttlicher Traum; noch haben die glänzenden Sterne nicht zu ſcheinen aufgehört! O ſchöne Illuſion, umfleuß' mich noch länger! Du wache Schönheitsverzückung, wo Nichts iſt, Alles nur ſcheint, aber ſo reizvoll ſcheint! Schwebe, o ſchwebe noch länger über meinen bezauberten Sinnen! um⸗ fleuß' mich noch; hülle mich ein mit deiner Magie, erfülle mein hochklopfendes Herz, meine glühende Phantaſie
„Mit dem Glanze einer Feſtluſt Mit der Stille eines Traums!“
Der Sprecher ſchwieg. Seine Stimme hatte ſich, wäh⸗ rend er redete, zum Rhythmus erhoben, und als er ver⸗ ſtummte, ſchien das Schweigen ſelbſt noch leiſe zu vibriren, wie wenn eine volle Muſik plötzlich endet. Es lag etwas Trauriges in ſeiner bittern Logik und in ſeiner ſtolzen Er⸗ regung, und als ich auf ſeine wechſelnden Töne hörte und daran dachte, was in ſeinem Gehirn arbeitete, fühlte ich


