Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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iſt gut, daß wir dabei wenigſtens dem Einfluß einer gro⸗ ben Sinnesverblendung unterworfen ſind, ſo daß wir hei⸗ rathen, Sir, heirathen und die theuerſten Sympathien Malthus' beleidigen. Ein Paar kommt zuſammen unter dem Einfluß dieſes Rauſches,— dieſer Täuſchung meine ich— welches nicht einmal hinlängliche Verwandtſchaft des Gemüths, des Geſchmacks und ſo viel Sympathien beſitzt, um ohne Kampf durch den Honigmonat zu kom⸗ men. Die Ehe iſt natürlich eine unglückliche. Vielleicht gar trennen ſie ſich nach ein paar elenden Jahren; aber es ſind Kinder vorhanden, unglückliche Kinder, geboren, dieſelbe ſchauerliche Farce zu ihrer Zeit zu wiederholen — und damit haben wir das Ende jener Täuſchung. O, Grey, ich bin ein paar tauſend Jahre zu ſpät geboren; ich hätte ein Athenienſer ſein müſſen! O, trage mich, Phantaſie, zurück zum ſchönen Athen! Nieder mit euch, ihr dumpfen Mauern dieſes proſaiſchen Zimmers! Erſteht ihr, ihr ſtattlichen Säulen weiß glänzenden Marmors; ſchimmert ihr ſchönen Statuen unſterblicher Mythen, und ſäuſelt ſanft, ihr holden Zephire einer griechiſchen Som⸗ mernacht! Auf deiner ſchneeigen Bruſt, dem lebenswarmen Marmor, laß meine brennende Stirn ruhen, o ſchöne Glycera! Hauche deine kühlen Küſſe auf meine glühenden Lippen. O flüſtre ſanft und leiſe in deiner ſüßen 3*