Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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das verächtliche Alter iſt, das wir mit Recht verhöhnen, weil wir in ihm die Armuth der Natur deutlich erkennen, welche dann nicht länger durch die flüchtigen phyſiſchen Reize der Ju⸗ gend verhüllt iſt. Wir verlachen die alten Männer nicht; wir verachten den Neſtor nicht. Wir ſitzen zu Göthe's Füßen— Du, Grey, fortwährend— welche volle achtzig Jahre auf der Erde wandelten, und hören ehrfurchtsvoll auf ſeine Worte der Weisheit und des Edelmuths. Aber

was ſind die Reize, die Künſte, die Coquetterieen, die Niai⸗ ſerien, die Talente,— ich möchte lieber ſagen, die Fur⸗

nitur von Talenten— der Frauen in ihrer Jugend? Die Reize ſind nur die ſinnlichen des Geſchlechts; alles Uebrige iſt nichts als Bänder, Spielkram und Kniffe, die ſie aus demſelben Grunde zur Schau tragen, der den weiblichen Glühwurm veranlaßt, ſeine Lampe anzuzünden, die ſie zu demſelben Zweck entfalten, der die Taube antreibt, zu girren, zu ſchnäbeln und auf dem Dach einherzuſtolziren— lauter Fallen, um Männer zu erwiſchen, Sir; Köder, die ihnen Ehemänner, Haushaltungen, Reichthum und Rang, geſell⸗ ſchaftliche Stellung und alles Uebrige verſchaffen ſollen. Weiter hat Alles nichts zu bedeuten! Löſe die Dinge in ihre urſprünglichen Elemente auf, und das, nichts anderes, kommt zum Vorſchein. Das Geſetz, Sir, daß wir„wachſen und uns mehren“ ſollen, iſt ein großes Faktum; und es