Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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kriecht, ließ ſich für einige Minuten hören. Fritz öffnete die Thür, und ein explodirender Schluckauf, ein ſtarker Alkoholgeruch und ein ältliches Frauenzimmer drangen zu gleicher Zeit in's Zimmer ein.

Es iſt Mrs. Flannelgin, die Wirthin, ſagte Fritz im Ton der Erklärung;was wünſchen Sie, Madame?

Die ſo angeredete Dame hatte ein Geſicht, als ob ein Anfänger in der Kunſt den Verſuch gemacht hätte, das menſchliche Antlitz mittelſt ein paar roher Striche in einer gemeinen rothen Farbe zu malen und ferner den Effekt dieſer originellen Darſtellung noch durch zwei Kleckſe eines ſchmutzigen Weiß zu erhöhen, die Glasaugen bedeuten ſollten. Sie trug einen ſchwarzen Hut, etwas größer, als diejenigen, welche von den jetzigen Modeanbeterinnen ge⸗ wöhnlich gewählt werden. Er beſtand aus einem glänzen⸗ den ſchwarzen Stoff und war rings um den Schirm mit verblichenen Bouquets garnirt. Dieſes Coſtümſtück ſaß loſe auf ihrer alten mürriſchen Stirn, und jedesmal, wenn ihre ſchönen Formen durch die Gewalt ihres entſetzlichen Zuſtandes verzerrt wurden, wackelte und klappte er wie die locker gewordene Kappe auf einem Schornſtein. Ihre Lieb⸗ lingsvegetabilie ſchien die Zwiebel zu ſein, deren feenartiger Duft ſich bald in ſanften Strömungen durch das ganze