Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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nicht immer in der Weiſe plaudern, die in den Novellen der Macaſſarſchule beſchrieben iſt.

„Wozu wollteſt Du die Lichter angezündet haben?“ fuhr Fritz fort, der nachgerade etwas mürriſch wurde.

„O, ich wollte Dir nur ein Gedicht vorleſen,— eines, das Du noch nicht kennſt,“ entgegnete ich.„Es iſt die „Brautwerbung um Lady Geraldine“ von Mrs. Browning — ein Ding, das Tennyſon in einer ſeiner glücklichſten Stimmungen geſchrieben haben könnte— höre nur. Ich weiß, es wird Dir gefallen. Es iſt die Geſchichte einer edeln, hochherzigen Frau—“

„Rede mir nicht von hochherzigen Frauen!“ erwiderte Fritz, indem er ſeinem Unmuth freien Lauf ließ.„Ich glaube nicht an ſie! ich haſſe das ganze Geſchlecht. Du erinnerſt Dich, was jener Amerikaner— der Herausgeber von Skunk's„Misery Spittoon“— dem wir in Paris be⸗ gegneten, über ſie ſagte? Nein? Nun gut, er ſagte,„wenn man nicht beſonders pfiffig iſt, ſo darf man erwarten, von den abſcheulichen Creaturen hölliſch betrogen zu werden.“ Gott weiß, ſie haben mich genug betrogen! Ich werde Dir ein Beiſpiel anführen—“

Hier wurde er von einem Klopfen an der Hausthür unterbrochen. Ein ſeltſamer Laut, wie von einem ſchwer⸗

fälligen Thier, das auf allen Vieren die Treppe herauf⸗