ihr und weg mit dieſer Abſchweifung. Ich unterdrücke das Gelüſt, mich in eine Unterſuchung über Autobiographie ein⸗ zulaſſen, was ſie iſt, oder was ſie ſein möchte und kehre zu meinen Marionetten zurück.
Fritz war in der Zeit, von der ich ſchreibe, etwa drei⸗ oder vierundzwanzig Jahre alt. Er hatte ſeine akademiſche Laufbahn abſolvirt, während deren er mit gutem Ruf und Erfolg ein Mittelding zwiſchen einem fröhlichen Burſchen und einem fleißigen Menſchen geweſen, er hatte ein gutes Prädikat erlangt und war nun mehr oder weniger damit beſchäftigt, ſich den Eintritt in den Juſtiz⸗ dienſt zu bahnen. Er hatte, wie man es nehmen will, den Vortheil oder das Unglück, gute Bekanntſchaften und Ausſichten zu beſitzen; und er glich, wie ich ihm zu ſagen pflegte, dem jungen Fant in einer Poſſe inſofern, als er
der begünſtigte Neffe und erklärte Erbe eines reichen, aber
launiſchen und wunderlichen, alten, im Junggeſellenſtande lebenden Onkels war. Der alte Herr hatte keine Kinder, Fritz keine Eltern.
Der Onkel liebte ſeinen Neffen zärtlich; er war ſtolz auf ihn und hoffte, daß er ſich die Hörner ablaufen, ſeine Carriére machen und vortheilhaft heirathen würde,— „vortheilhaft heirathen, Sir— Ihr verſteht mich, und dergleichen; das iſt's, was ich den Jungen thun ſehen


