Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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kann im Wachen, wie im Schlafen träumen, ſo darf ich dieſen momentanen Schlummer der Conver⸗ ſation wohl benutzen, meinen Leſer etwas näher mit den Marionetten bekannt zu machen, deren Drähte ich

hier, wie ich hoffe zu ſeiner Unterhaltung, in Be⸗ wegung ſetzen will Ich beabſichtige, wie Sheridan

Knowles, in meinem eigenen Stücke zu ſpielen, zu⸗ gleich als Autor und als Schauſpieler aufzutreten; und obſchon in ein undurchdringliches Incognito gekleidet, werde ich nichtsdeſtoweniger auf's Gewiſſenhafteſte die rührende Beſcheidenheit beobachten, welche mit Recht jedem Schriftwerk geziemt, das, wenn auch nicht autonom in ſeinem Charakter, ſo doch mindeſtens autobiographiſch iſt. Es iſt dies um ſo leichter, als ich keine Bekenntniſſe

a la Rouſſeau zu machen, und leider! keineWahrheit

und Dichtung in dem edlen Goethe⸗Styl an's Licht der Welt zu ſtellen habe. Die Memoiren meiner entſchwun⸗ denen Jugend enthalten weder Erniedrigung auf der einen, noch Ruhm auf der anderen Seite. Mein Leben trieb früh in eine ruhige, nur allzu ruhige Untiefe, von wo aus ich in ſtiller Niedergeſchlagenheit auf die ſtärkeren und glück⸗ licheren Fahrzeuge ſchaute, welche keck den Strom des Lebens hinabſegelten. Rückſchau iſt meiſt niederſchlagend, nieder⸗ ſchlagend, als ob ſie eine Satyre wäre. Doch Friede mit