Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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lern entſchieden gemißbilligt, aber natürlich hielten die Indianer ſte dafür verantwortlich.

Als wir durch den Prairieen⸗Ozean zogen, der vor uns lag, liefen wir nicht Gefahr, in der Irre herumzuſchweifen, da nun auf unſerem ganzen Wege vom Cimarron bis zum Ufer des Arkanſas eine deutliche Wagenſpur gezogen war. Dieſer Weg, der ſeitdem unverändert geblieben iſt, ward im Jahr 1834 an⸗ gelegt. Bei den beſtändigen Regengüſſen, die während des Ka⸗ rawanenzuges in jenem Jahre fielen, ward in dem erweichten Boden, in gerader Richtung durch die dürre Wildniß, eine Spur eingeſchnitten, die ungefähr zwanzig Meilen oberhalb der Ca⸗ ches*) den Arkanſas verläßt. Dieß iſt ſeitdem der regelmäßige Karawanenweg geweſen, und ſo iſt einer Wiederholung der Be⸗ drängniſſe durch Waſſermangel, worunter die Reiſenden früher in jener unwirthlichen Einöde leiden mußten, vorgebeugt worden.

Wir kamen ohne Schwierigkeit über den Arkanſas und ver⸗ folgten ruhig unſere Reiſe nach der Gränze von Miſſouri. Nur zuweilen ſtörte uns in der Nacht das ſcheußliche Geheul der Wölfe, von welchen ein Rudel ſich zu einer Art von Ehrenwache beſtellte und uns mehre hundert Meilen weit, ja bis an die Gränzen der Anſiedelungen begleitete. Sie wurden anfänglich ohne Zwei⸗ fel durch die Ueberreſte der Büffel angelockt, die wir auf den Hochebenen getödtet hatten, und ſpäter durch ein ermüdetes Thier, das wir hinter uns laſſen mußten, und durch die Knochen und Speiſereſte, die ſie in der Nähe unſerer Lagerplätze auflaſen, aber nicht wenige mußten ihre Verwegenheit mit dem Leben büßen.

Wären wir nicht zum Glück früher mit einem hinlänglichen Vorrathe von Fleiſch und anderen Bedürfniſſen verſehen worden, ſo hätten wir Hunger leiden können, ehe wir die Gränznieder⸗ laſſungen erreichten, da wir nach dem Uebergange über den Ar⸗ kanſas keine Büffel mehr ſahen. Die Büffel kommen allerdings

*) Siehe Seite 37.

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