Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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abweideten. Bald aber ſah eine unſerer Schildwachen einen Ge⸗ genſtand, der ſich verſtohlen bewegte, und als ſie ihre Augen anſtrengte, um die Natur der Erſcheinung auszumitteln, ent⸗ hüllte ein lauter Indianer⸗Schrei das Geheimniß. Es folgte

ſchnell der Knall von Feuergewehren und der gellende Ton des

8 Pfeifens der Pawnee⸗Indianer, der uns ſogleich ankündigte, was für einen Beſuch wir zu erwarten hatten. Wie gewöhnlich herrſchte die größte Verwirrung in unſerem Lager. Aus dem Lande der Träume aufgeſtört, rannten Einige mit den Köpfen an die Wagen und Andere riefen nach ihren Gewehren, die ſie in den Händen hielten. Während Verwirrung und Lärm auf's höchſte geſtiegen waren, ſah man einen mejicaniſchen Diener, der ſich mit dem Rücken an einen Wagen lehnte, ſein Gewehr em⸗ por hielt, unabläſſig den Hahn ſpannte und losdrückte und bei jedem Schlage rief:Carajo, no sirve(verflucht, es taugt nichts!)

Das Feuern dauerte fort, das Geſchrei wurde wilder und häufiger, und Alles verkündete einen furchtbaren Kampf. Mehre Leute waren mittlerweile beſchäftigt, die angepflöckten Maulthiere und Pferde zu ſichern, und in wenigen Minuten waren alle, über hundert Stück, in eine von den ſieben Wagen gebildete Hürde eingeſchloſen. Als aber die Feinde ihren Hauptzweck, unſere Thiere aufzuſcheuchen, vereitelt ſahen, fingen ſie bald an, ſich zurückzuziehen, und in wenigen Minuten war nichts mehr von ih⸗

nen zu hören. Am nächſten Morgen ſahen wir, daß keiner von unſeren Leuten verletzt und kein Thier verloren war. Die Paw⸗ nee⸗Indianer gehören zu den furchtbarſten und treuloſeſten Fein⸗ den der nach Santa Fe handelnden Kaufleute, wiewohl auch ſie von den Karawanen gelitten haben. Im Jahre 1832 näherte 4 ſich einer Handelsgeſellſchaft ein einzelner Häuptling der Pawnee⸗ Indianer, der eine Beſprechung begann, als er von einem Pue⸗ . blo⸗Indianer, der zufällig bei der Karawane war, niedergeſchoſ⸗

ſen wurde. Dieſe grauſame That wurde zwar von allen Händ⸗