Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Macht durch ſiebzehn Wagen, die wir an demſelben Abende noch einholten.

Früh am 26. Mai erreichten wir endlich den lange erſehnten Sammelplatz Couneil⸗Grove, wo wir uns mit dem Haupttheil der Karawane vereinigten. Damit dieſer hochtrabende Name den Leſer nicht ein wohlgebautes und gedeihliches Dorf vermuthen laſſe, muß hier erwähnt werden, daß wir am Tage unſeres Ab⸗ ſchieds von Independence den letzten menſchlichen Wohnplatz für unſere ganze Reiſe im Rücken ließen und daß daher von Miſſou⸗ ris Gränzen bis an jene von Neu⸗Mejico ſelbſt nicht einmal eine Indianerkolonie unſre Blicke begrüßte.

Couneil⸗Grove liegt ungefähr hundert und funfzig Meilen von Independence und iſt nichts als ein Waldſtreifen, der, ein reiches Baumgemiſch, wie Eichen, Wallnüſſe, Eſchen, Ulmen und dergleichen, enthaltend, eine halbe Meile lang an einem kleinen Waſſer ſich hindehnt, das unter dem Namen des Council⸗Grove⸗ Flüßchens bekannt und ein Hauptzweig des Neoſho iſt. Dieſes Flüßchen wird von dem fruchtbarſten Gelände und den ſchönſten Hochland⸗Prairieen begränzt, die in ſtrotzender Naturkraft nur die bebauende Hand erwarten; und dieß iſt in der That das allge⸗ mein hervortretende Gepräge der ganzen Gegend von hier bis Independence. Alle, die hier gereiſt ſind, ſehen mit Ungeduld dem Tage entgegen, wo der indianiſche Rechtsanſpruch auf das Land erliſcht undweiße Anſtedlungen die Düſterniß verſcheuchen werden, die gegenwärtig über dieſer unbewohnten Gegend ſchwebt. Ein großer Theil davon gehört jetzt den Schawni⸗ und anderen Gränz⸗Indianern, ein anderer aber iſt nie einem Stamme zuge⸗ theilt geweſen.

Man hat mehre Verſuche gemacht, den Council⸗Grove in einen gewiſſen romantiſchen Ruf zu bringen, wozu folgende fa⸗ belhafte Schnake aus einem Briefe, der durch alle Zeitungen ging, einen ergetzlichen Beleg geben mag:Hier verſammeln ſich alljährlich an einem beſtimmten Tage die Päwni⸗, Arapaho⸗, Comanche⸗, Loup⸗ und Eutaw⸗Indianer, die ſonſt immer mit

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