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feſſelt, betrachten ſie dann aber auch eben ſo als ihre Heimat, wie den Viehhof einer Meierei.
Nachdem wir dieſe Stelle verlaſſen hatten, begannen in völ⸗ ligem Ernſte die Beſchwerden und Wechſelfälle unſerer Reiſe; denn indem wir den ſchmalen Rücken(die Narrows) zwiſchen den Flüſſen Kanſas und Oſage erreichten, gelangten wir in eine höchſt beſchwerliche Moorgegend. Hier iſt es etwas ganz Ge⸗ wöhnliches, daß ein Wagen bis an die Naben in Schlamm ſinkt, während rings umher die Oberfläche des Bodens völlig Zlatt und trocken ſcheint. Wir mußten oft, um gegenſeitig unſere Wa⸗ gen herauszuziehen, nicht nur alle Hände an die Räder legen, ſondern auch doppelte und dreifache Geſpanne anwenden, wobei nicht ſelten die Eigenthümer ſelbſt, bis über die Hüften in Schlamm und Waſſer verſunken, peitſchend und lenkend nebenher wateten.
Drei oder vier Tage ſpäter, indem wir über die Hauptarme des Oſage gingen, erfuhren wir eine flüchtige Beunruhigung. Wir fanden nämlich an einer ziemlich hohen Stange eine Schrift
beveſtigt, durch welche angeblich der Agent der Kanſas⸗Indianer
die Nachricht gab, daß ein Haufe Pawni⸗Indianer in der Nähe verſteckt liege. Nachdem jedoch der erſte Schreck vorüber war, kam die Mehrzahl von uns zu der Folgerung, daß es entweder ein Schwank von einer der vorangegangenen Geſellſchaften, oder eine Liſt der Kanſas⸗Indianer ſelbſt ſei, die ſo gut wie die Oſa⸗ gen in dieſen Prairieen herumſtreichen und die Karawanen beſteh⸗ len, ſobald ſie nur irgend hoffen können, daß ihre Plündereien auf die Rechnung Anderer kommen. Sie wagen jedoch ſelten mehr als den Raub eines herumſchweifenden Thieres, und dieß oft nur in der Ausſicht, bei der Rückerſtattung von dem Eigen⸗ thümer eine Belohnung zu erhalten. Was die Pawni⸗Indianer betrifft, ſo wiſſen die erfahrenſten Reiſenden, daß ſie ſeit dem Anfang des Handels nach Santa Fe in dieſen Breiten ſich nicht haben blicken laſſen. Nichts aber vermochte mehr die Beſorgniſſe der Furchtſamen zu verſcheuchen als eine Verſtärkung unſerer
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