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einander im Krieg liegen, und rauchen friedlich ihre Pfeife.“ Es iſt aber mehr als wahrſcheinlich, daß keine Seele von all den genannten Stämmen den Council⸗Grope jemals geſehen hat. Wie viel Theilnahme die hiſtoriſchen oder erdichteten Berichte von dieſem Orte ihm auch verſchaffen mögen— Eines iſt gewiß und kann ich als wahr bezeugen, daß hier der Neuling von lau⸗ ernden Wilden ſich umgeben glaubt, und dieſe Einbildung iſt im⸗ mer eine Quelle großer Beluſtigung für den Veteranen, der kein Bedenken trägt, mit einem einzelnen Wagen und einem Gefähr⸗ ten, oder auch wohl allein, vom Arkanſas bis nach Independence zu reiſen.
Die Thatſachen, die an den Ort ſich knüpfen, ſind einfach folgende. Im Jahre 1825 ſchickten die Vereinigten Staaten drei Bevollmächtigte aus, um von den Gränzen von Miſſouri bis Santa Fe einen Weg abzuſtecken, und dieſe kamen hier mit ei⸗ nigen Haufen der Oſage⸗Indianer zuſammen und ſchloſſen ein Bündniß mit ihnen, nach welchem die Indianer für eine Vergüt⸗ ung von achthundert Dollars in Waaren, ſich verpflichteten, alle Bürger der Vereinigten Staaten und Mejicos ungeſtört ihres Weges ziehen zu laſſen und den nach Santa Fe Handelnden ſelbſt Beiſtand zu leiſten. Bei dieſer Gelegenheit erhielt der Ort von den Bevollmächtigten den Namen„Council⸗Grove“ d. i. Rathhain.
Doch obgleich der von jenen Bevollmächtigten unterſuchte Weg zum Theil bis Arkanſas durch aufgeworfene Dämme bezeichnet wurde, ſo ſcheint er doch den Reiſenden wenig gedient zu haben, denn dieſe folgten fortwährend der Spur früherer Wagenzüge und bildeten auf dieſe Weiſe die heutige beſtimmte Straße in die Gegend des kurzen„Büffel⸗Graſes“.
Der Name Council⸗Grove iſt am Ende vielleicht der paſſend⸗ ſte, welchen man dem Orte geben konnte; denn wir hielten hier einen großen Rath, worin man die beziehlichen Anſprüche der verſchiedenen„Amtsbewerber“ in Erwägung zog, Anführer wählte und ein Regierungsſyſtem beſchloß— wie es bei dieſen gemiſchten Karawanen ſtehender Gebrauch iſt. Man möchte glauben, daß


