Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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Sechstes Mauitel. 271

Geſetzgebung zufrieden? Wie nun, um des Himmels⸗ willen, wenn dieſe Erzaͤhlung nicht wahr geweſen waͤre? wenn dieſer junge Mann durch eine andere Hand als ſeine eigene umgekommen waͤre! Wenn dieſe Wohnung der Verzweiflung wirklich auch die Hoͤhle des Mordes war?» Dieſe Gedanken ſtiegen in mir auf, als der alte Naire ſeine hoͤchſt unvollkommenen Papiere zuſammen nahm; und als er nun mit der Erklaͤrung, daß die Unterſuchung beendigt, ſich zum Fortgehen anſchickte, fuͤhlte ich mich im Innerſten ergriffen und außer Stande mich zu bewegen. «Nun, mein Herr!» ſagte der Doktor mit einer Niene voll fuͤhlloſen Egoismus, die mich mit Wider⸗

willen erfuͤllte, zu mir:«ich hoffe, daß Sie vollkom⸗

men befriedigt ſind. Sie ſehen, der ehrwuͤrdige Herr

Naire hier hat dieſe Angelegenheit unterſucht; Sie ſehen, daß unſere Geſetze jedem Fremden, dem es be⸗ liebt ſich aufzuhaͤngen, ohne alle Einſchraͤnkung wegen der Beweggruͤnde zu dieſer That, volle Nachſicht ver⸗ ſtatten, ob es gleich vielleicht wohlgethan waͤre, wenn einige nachtraͤgliche Unannehmlichkeiten, irgend eine ex post ſtatt findende Beſtrafung, die angetaſtete Ehre eines Franzoſen zu rechtfertigen ſuchten. Aber und hierbei nahm er eine gewaltige Prieſe adie Großartigkeit unſers Geſetzbuches verachtet es, noch mit den Todten Krieg zu fuͤhren in unſerm Lande